Infos zu Taxen und Tarifen in D├╝sseldorf
Taxiordnung

Taxitarif D├╝sseldorf

(seit 15.03.2015 g├╝ltige Fassung)

┬ž 1 Geltungsbereich

(1) F├╝r die Bef├Ârderung von Personen mit den in der Landeshauptstadt D├╝sseldorf zugelassenen Taxen gelten innerhalb des Pflichtfahrgebietes die in dieser Verordnung festgesetzten Bef├Ârderungsentgelte und Bef├Ârderungsbedingungen.

(2) Das Pflichtfahrgebiet umfa├čt das in der Anlage zu dieser Verordnung dargestellte Gebiet. Die Anlage ist Bestandteil dieser Verordnung.
(hier nicht abgedruckt).

(3) Die Rechte und Pflichten der Taxenunternehmerinnen und -unternehmer nach dem Personenbef├Ârderungsgesetz (PBefG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. August 1990 (BGBl. I S. 1690) in der derzeit geltenden Fassung, den zu seiner Durchf├╝hrung erlassenen Rechtsvorschriften und nach der f├╝r den Verkehr mit Taxen erteilten Genehmigung bleiben unber├╝hrt.

┬ž 2 Tarif

(1) Bef├Ârderungsentgelt:

  • Grundpreis EUR 4,50
  • Der Fahrpreis f├╝r jede angefangene Fahrstrecke von 45,45 m betr├Ągt EUR 0,10.
  • Das entspricht einem Kilometerpreis (Wegtarif) von EUR 2,20.

(2) Der Zeittarif betr├Ągt je 10,29 Sekunden 0,10 EUR. Das entspricht einem Stundensatz von 35,00 EUR.

(3) Bei Benutzung einer Taxe, die ├╝ber mehr als 4 Sitzpl├Ątze f├╝r Fahrg├Ąste verf├╝gt (Gro├čraumtaxi), ist ein Zuschlag von EUR 7,00 zu entrichten, wenn mehr als 4 Fahrg├Ąste gleichzeitig bef├Ârdert werden. Weitere Zuschl├Ąge werden nicht erhoben.

(4) Besonderes Bef├Ârderungsentgelt: F├╝r alle Fahrten bei Tag und Nacht gilt f├╝r die Strecke vom Flughafen D├╝sseldorf zu allen Eing├Ąngen der Messe D├╝sseldorf oder umgekehrt ein Sonderfahrpreis von jeweils 20,00 EUR.

(5) Die jeweils g├╝ltigen Bef├Ârderungsentgelte in Kurzfassung sind im Taxi f├╝r den Fahrgast gut sichtbar entsprechend dem nachfolgenden Muster auszuh├Ąngen:

(hier nicht abgedruckt)

┬ž 3 Anfahrten und Wartezeiten

(1) Anfahrten erfolgen unentgeltlich.

(2) Wird eine Fahrt nach Abfahrt zum Bestellort aus Gr├╝nden, die von der auftraggebenden Person zu vertreten sind, nicht ausgef├╝hrt, wird dieser  das Bef├Ârderungsentgelt f├╝r die Anfangsstrecke (┬ž 2 Abs. 1 Nr. 1.1 oder 2.1) berechnet.

(3) Eine Umschaltung auf den Zeittarif erfolgt nicht, wenn die Unterschreitung der Umschaltgeschwindigkeit (15,91 km/h) durch

  1. die Fahrzeugf├╝hrerin oder den Fahrzeugf├╝hrer und nicht verkehrsbedingt,
  2. einen technischen Mangel am Fahrzeug,
  3. einen Unfall unter Beteiligung des Fahrzeugs,
  4. Hilfeleistung gem├Ą├č ┬ž 323 c Strafgesetzbuch oder
  5. eine Polizeikontrolle

verursacht wird.

(4) Die Fahrzeugf├╝hrerin oder der Fahrzeugf├╝hrer ist nicht verpflichtet, l├Ąnger als 30 Minuten zu warten.

┬ž 4 Sonderkosten

(1) W├Ąhrend der Inanspruchnahme einer Taxe entstehende zus├Ątzliche Kosten, insbesondere f├╝r geb├╝hrenpflichtiges Parken oder die Nutzung der Rheinf├Ąhren, sind vom Fahrgast zu tragen, sofern diese auf dessen Wunsch beruhen.

(2) Fahrg├Ąste haben die Kosten der von ihnen verursachten Besch├Ądigungen
oder Verunreinigungen zu ersetzen.

┬ž 5 Fahrpreisanzeiger

(1) Fahrten, f├╝r die ein Entgelt nach dieser Verordnung zu berechnen ist, d├╝rfen nur mit geeichtem ordnungsgem├Ą├č arbeitendem Fahrpreisanzeiger angetreten werden.

(2) Der Fahrpreisanzeiger ist nach Einsteigen des Fahrgastes einzuschalten. Bei Fahrten aufgrund vorheriger Bestellung ist der Fahrpreisanzeiger erst nach Ankunft am Bestellort und Benachrichtigung der auftraggebenden Person einzuschalten.

(3) Bei Versagen des Fahrpreisanzeigers ist das Bef├Ârderungsentgelt nach der zur├╝ckgelegten Fahrstrecke zu berechnen.

┬ž 6 Fahrpreisquittung

Auf Verlangen des Fahrgastes hat die Fahrzeugf├╝hrerin oder der Fahrzeugf├╝hrer eine Fahrpreisquittung auszustellen. Auf der Quittung m├╝ssen Name und Anschrift des Taxenunternehmens, Ordnungsnummer, Datum, Gesamtpreis und die Fahrstrecke angegeben sein.

┬ž 7 Sondervereinbarungen

Sondervereinbarungen f├╝r das Pflichtfahrgebiet sind nur nach Ma├čgabe des ┬ž 51 Abs. 2 PBefG zul├Ąssig. Sie sind vor ihrer Einf├╝hrung dem Oberstadtdirektor der Landeshauptstadt D├╝sseldorf - Stra├čenverkehrsamt - zur Genehmigung vorzulegen.

┬ž 8 Mitf├╝hren der Verordnung

Die Fahrzeugf├╝hrerin oder der Fahrzeugf├╝hrer hat den Text dieser Verordnung in der jeweils g├╝ltigen Fassung mitzuf├╝hren. Fahrg├Ąsten ist auf Verlangen Einsicht zu gew├Ąhren.

┬ž 9 Ordnungswidrigkeit

Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung k├Ânnen nach ┬ž 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, soweit sie nicht nach anderen Vorschriften mit Strafe bedroht sind.

┬ž 10 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt einen Monat nach dem Tag ihrer Verk├╝ndung in Kraft.

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