Infos zu Taxen und Tarifen im LK Freising
Taxitarifordnung LK Freising

Taxiordnung Landkreis Freising

(g├╝ltig seit 01.12.2010)

┬ž 1Geltungsbereich

Die Verordnung gilt f├╝r den Verkehr mit Taxen von Unternehmer, die ihren Betriebssitz im Landkreis Freising haben. Sie gilt f├╝r den in der Taxitarifordnung des Landkreises Freising in der jeweils g├╝ltigen Fassung festgelegten Pflichtfahrbereich.

┬ž 2 Bereithalten von Taxen

Taxen d├╝rfen nur auf gekennzeichneten Taxistandpl├Ątzen in der Betriebssitzgemeinde des Unternehmers bereitgehalten werden (Zeichen 229 zu ┬ž41StVO ÔÇô Standpl├Ątze und Nachr├╝ckpl├Ątze). Das Landratsamt Freising kann das Bereithalten von Taxen au├čerhalb gekennzeichneter Taxistandpl├Ątze erlauben. ┬ž
47 Abs. 2 Satz 3 PBefG bleibt unber├╝hrt.

┬ž 3 Benutzung von Taxistandpl├Ątzen

(1) Unbesetzte Taxen sind in der Reihenfolge ihrer Ankunft an den Standpl├Ątzen bereitzustellen. Soweit Nachr├╝ckpl├Ątze vorhanden sind, d├╝rfen Standpl├Ątze unmittelbar nur angefahren werden, wenn der Nachr├╝ckplatz unbesetzt ist.

(2) Bez├╝glich der Ordnung f├╝r Stand- und Nachr├╝ckpl├Ątze (Kurzfahrtregelung/Vorranggew├Ąhrung) f├╝r den Bereich des Flughafens M├╝nchen sind die Bestimmungen der Taxenordnung des Landratsamtes Erding in der jeweils g├╝ltigen Fassung zu beachten.

(3) Auf Stand- und Nachr├╝ckpl├Ątzen aufgestellte Taxen m├╝ssen durch Anwesenheit der Fahrer stets fahrbereit sein. Jede L├╝cke ist unverz├╝glich durch Nachr├╝ckendes n├Ąchsten Taxis aufzuf├╝llen. Eine kurzfristige Abwesenheit zur Erledigung pers├Ânlicher Angelegenheiten des Fahrers ist gestattet.

(4) Den an einem Standplatz erteilten Bef├Ârderungsauftrag hat der Fahrerdes vordersten Taxis unverz├╝glich auszuf├╝hren, es sei denn, der Fahrgast w├Ąhlt ein anderes Taxi; diesem ist die sofortige Abfahrt zu erm├Âglichen.

(5) ├ťber Fernmeldeeinrichtungen eingehende Fahrtauftr├Ąge sind vom ersten hierzu benutzungsberechtigten Fahrer unter Angabe der Ordnungsnummer anzunehmen und unverz├╝glich auszuf├╝hren. Vor Annahme eines Fahrtauftrages ist ein bestehendes Rauchverbot bekanntzugeben.

(6) Kann der Fahrer einen Auftrag entsprechend dem Bestellwunsch nicht durchf├╝hren, ist dieser an ein geeignetes Taxi weiterzuleiten. Im ├ťbrigenist eine Weitergabe eines Fahrtauftrages unzul├Ąssig.

(7) Warten an einem unbesetzten Standplatz Fahrg├Ąste, so haben die eintreffenden Taxen an die Spitze des Standplatzes vorzufahren.

(8) An Standpl├Ątzen d├╝rfen Fahrg├Ąste nur abgesetzt werden, wenn freien Taxen ungehindert Aufstellung gew├Ąhrleistet wird. Unbesetzten Taxen ist der Vortritt zu gew├Ąhren.

(9) Taxen sind in einem sauberen, gepflegten Zustand bereitzuhalten. Sie d├╝rfen auf Standpl├Ątzen nicht instand gesetzt oder gewaschen werden.

(10) Beh├Ârdlichen Anordnungen ├╝ber die zeitweilige Verlegung oder R├Ąumung von Standpl├Ątzen aus besonderen Anl├Ąssen ist Folge zu leisten. Der Stra├čenreinigung muss jederzeit Gelegenheit gegeben werden, ihren Obliegenheiten auf den Standpl├Ątzen nachzukommen.

┬ž 4 Einzelheiten des Dienstbetriebes

(1) In jedem Taxi sind Stra├čenkarten des gesamten Pflichtfahrgebietes sowie Stadtpl├Ąne der St├Ądte Freising,Erding und M├╝nchen in Form von Druckerzeugnissen, die nicht ├Ąlter als drei Jahre sind, mitzuf├╝hren. ┬ž10 BOKraft bleibt unber├╝hrt.

(2) Auf Verlangen des Fahrgastes ist eine Quittung ├╝ber den Fahrpreis auszustellen. Die Quittung muss mit dem Datum, der Ordnungsnummer ,der Anschrift des Unternehmers sowie der Bezeichnung des Ausgangs- und des Zielpunktes versehen sein.Es sind ausschlie├člich Quittungsformulare mit der Ordnungsnummer und der Anschrift des Unternehmers des betreffenden Fahrzeuges zu verwenden.

(3) Es ist dem Fahrerverboten, Werbe- oder Verkaufsangebote zu unterbreiten.

(4) W├╝nschender Fahrg├Ąste hat der Fahrer Folge zu leisten, soweit Bef├Ârderungspflicht und -zweck sowie anderweitige Vorschriften nicht entgegenstehen.

(5) Das Anwerben von Fahrg├Ąsten durch Ansprechen oder ├Ąhnlichem, ist untersagt. Gleiches gilt f├╝r das wiederholte Befahren einer Stra├če in anbieterischer Weise.

┬ž 5 Besondere Bef├Ârderungsbedingungen

(1)Fahrg├Ąsten gegen├╝ber besteht eine Wartepflicht bis zu 30 Minuten pro Fahrt,es sei denn, es wird eine abweichende Regelung getroffen. Fahrg├Ąste sind darauf besonders hinzuweisen. Fahrtunterbrechungen sind nur mit Zustimmung des Fahrgastes zul├Ąssig.

(2) W├Ąhrend der Fahrgastbef├Ârderung ist die unentgeltliche Mitnahme dritter Personen sowie die Mitnahme nicht dem Fahrgast geh├Ârender Haustiere untersagt.
(3) W├Ąhrend der Fahrgastbef├Ârderung d├╝rfen Funkger├Ąte nur so laut eingeschaltet sein, dass der Fahrzeugf├╝hrer die Durchsagen versteht. Eine St├Ârung des Fahrgastes durch den Funkbetrieb ist zu vermeiden. ┬ž8 Abs. 3 Nr. 3 BOKraft bleibt unber├╝hrt.

(4) Der Taxifahrer hat tarifpflichtiges Gep├Ąck ein- und auszuladen. Der Fahrgastraum sowie der Gep├Ąckraum des Taxis m├╝ssen uneingeschr├Ąnkt nutzbar sein.

(5) Der Taxifahrer hat hilfsbed├╝rftigen Fahrg├Ąsten beim Ein- und Aussteigen Hilfe zu leisten, und einschlie├člich deren Gep├Ąck von der Wohnung abzuholen und zur Wohnung zur├╝ckzubringen. Diese Zusatzleistung kann wie eine Sonderleistung mit einem angemessenen Entgelt abgegolten werden.

┬ž 6 Ordnungswidrigkeiten

Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung k├Ânnen gem├Ą├č ┬ž 61 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 2 des PBefG mit einer Geldbu├če geahndet werden.

┬ž 7 Inkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am 01. Dezember 2010 in Kraft.

(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung des Landratsamtes Freising ├╝ber den Verkehr mit Taxen (Taxiordnung) vom 18. August 2000 au├čer Kraft.
Freising, 10.11.2010

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