Infos zu Taxen und Tarifen in der Stadt Pforzheim
Taxiordnung Stadt Pforzheim

Taxitarif Stadt Pforzheim

Dieser Tarif ist nicht mehr aktuell -
die aktuellen Daten sind - soweit bekannt - bereits in den ├ťbersichtsseiten enthalten.

┬ž 1 Allgemeines

(1) Die Bef├Ârderungsentgelte im Taxenverkehr sind Festentgelte. Sie d├╝rfen nicht ├╝ber- oder unterschritten werden. Sie sind gleichm├Ą├čig anzuwenden.

(2) Eine Abschrift dieser Verordnung ist stets in den Taxen mitzuf├╝hren und dem Fahrgast auf Verlangen vorzulegen.

(3) Auf Verlangen hat der Fahrer dem Fahrgast eine Quittung ├╝ber den bezahlten Fahrpreis auszustellen.

(4) Quittungsbelege sind mit der Ordnungsnummer zu versehen.

┬ž 2

Diese Verordnung gilt f├╝r das Gebiet der Stadt Pforzheim.

┬ž 3 Bef├Ârderungsentgelte

(1) Die Bef├Ârderungsentgelte f├╝r Personen werden wie folgt festgesetzt:

  • Anfahrt zum Bestellungsort Kostenfrei
  • Fahrpreis: Grundpreis einschlie├člich der ersten Fortschalteinheit 2,10 Euro
    Taxe I Betrag f├╝r 20 m Wegstrecke bis 500 m
    Wegstrecke (25 x 20 m) 0,10 Euro   5,00 Euro/km
    Taxe II Betrag ab 500 m f├╝r je weitere 83,33 m
    Wegstrecke 0,10 Euro   1,20 Euro/km

(2) Bei jeder Fahrt ist der Fahrpreisanzeiger einzuschalten.

┬ž 4 Wartezeiten, Zuschl├Ąge

(1) Die Wartezeit wird bei Tag und Nacht pro 24 Sekunde mit 0,10 Euro berechnet. Dies entspricht 15 Euro je Stunde. Die Berechnung der Wartezeit erfolgt durch den Fahrpreisanzeiger.

(2) F├╝r Gep├Ąck mit mehr als 10 kg, sperrige Gegenst├Ąnde (z. B. Ski) sowie Hunde wird ein Zuschlag von 0,30 Euro berechnet, h├Âchstens jedoch 1,50 Euro.

(3) Blindenhunde werden kostenlos bef├Ârdert.

┬ž 5 Entgelte bei St├Ârungen des Fahrpreisanzeigers

Bei St├Ârungen des Fahrpreisanzeigers ist der Fahrpreis aufgrund der sch├Ątzungsweise zu ermittelnden Fahrstrecke nach ┬ž 3 dieser Verordnung zu berechnen.

┬ž 6 Sondervereinbarungen

(1) Bef├Ârderungen, die im Auftrag und auf Rechnung von Kostentr├Ągern innerhalb des Geltungsbereichs nach ┬ž 2 durchgef├╝hrt werden, sind unter Sondervereinbarungen in Abweichung von ┬ž┬ž 3 und 4 dieser Verordnung unter folgenden Voraussetzungen zul├Ąssig:

  • Die Ordnung des Verkehrsmarktes darf durch die Vereinbarung nicht gest├Ârt werden.
  • Bef├Ârderungsentgelte und -bedingungen m├╝ssen zwischen Kostentr├Ągern und Unternehmen schriftlich vereinbart sein.
  • Die Sondervereinbarung muss sich auf einen bestimmten Zeitraum beziehen, eine Mindestfahrtenzahl oder einen Mindestumsatz im Monat und das Abrechnungsverfahren festlegen.
  • Die Sondervereinbarung ist der Genehmigungsbeh├Ârde zusammen mit den Unterlagen, die den Abschluss und die vereinbarten Bef├Ârderungsentgelte rechtfertigen, zur Genehmigung vorzulegen.
  • Vor Genehmigung darf die Sondervereinbarung nicht durchgef├╝hrt werden.

(2) Die Sondervereinbarung wird mit der Mitteilung der Genehmigung wirksam. Sie wird mit Ablauf des Zeitraumes, f├╝r den sie genehmigt ist, unwirksam.

┬ž 7 Nichtzustandekommen der Fahrt

Kann eine Fahrt nach Auftragserteilung durch den Fahrgast und Bereitstellung des Taxi durch den Fahrzeugf├╝hrer aus Gr├╝nden, die der Fahrgast zu vertreten hat, nicht ausgef├╝hrt werden, ist eine pauschale Nutzungsentsch├Ądigung von 5 Euro vom Fahrgast zu entrichten.

┬ž 8 Ausw├Ąrtsfahrten

Der Fahrpreis f├╝r Fahrten au├čerhalb des Geltungsbereichs wird zwischen Fahrer und Fahrgast vereinbart. Der Fahrgast ist vor Antritt der Fahrt darauf hinzuweisen.

┬ž 9 Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig im Sinne ┬ž 61 Abs. 1 Ziffer 4 Personenbef├Ârderungsgesetz handelt, wer vors├Ątzlich oder fahrl├Ąssig

  • entgegen ┬ž 1 Abs. 1 Bef├Ârderungsentgelte ├╝ber- oder unterschreitet,
  • entgegen ┬ž 1 Abs. 2 eine Abschrift der Verordnung ├╝ber Bef├Ârderungsentgelte nicht mitf├╝hrt,
  • entgegen ┬ž 1 Abs. 3 und 4 es unterl├Ąsst, dem Fahrgast die verlangte Quittung auszustellen und die Quittung nicht mit einer Ordnungsnummer versieht,
  • entgegen ┬ž 6 Abs. 1 und 2 Sondervereinbarungen ohne Genehmigung durchf├╝hrt
  • oder entgegen ┬ž 8 mit Fahrg├Ąsten bei Ausw├Ąrtsfahrten keine Vereinbarung ├╝ber den Fahrpreis trifft.

(2) Ordnungswidrigkeiten k├Ânnen nach ┬ž 61 PBefG und ┬ž 17 Abs. 1 und 2 des Gesetzes ├╝ber Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbu├če von mindestens 5 Euro und h├Âchstens 5.000 Euro, bei fahrl├Ąssiger Zuwiderhandlung mit h├Âchstens 2.500 Euro geahndet werden.

┬ž 10 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. M├Ąrz 2002 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung vom 27. Juli 2001 au├čer Kraft.

08.01.2002
 

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