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26.12.2004 Hannover

Falschmeldung

Die f├╝r Unternehmer ab 01.01.2005 vorgeschriebene ├ťbermittlung von Steuerdaten ├╝ber das Internet birgt Risiken

Alle Unternehmen im Land sind ab dem 01.01.2005 verpflichtet, die ab dann anfallenden Steuerdaten wie die Voranmeldungen f├╝r Umsatz- und Lohnsteuer  per Internet an die zust├Ąndigen Finanz├Ąmter zu ├╝bermitteln. In Sonderf├Ąllen sind vor├╝bergehend Ausnahmeregelungen m├Âglich.

Nach einer Meldung von www.heise.de m├╝ssen Unternehmer aber einkalkulieren, da├č andere Internet-Nutzer falsche Daten in ihrem Namen einreichen k├Ânnen. W├Ąhrend die Richtigkeit der Daten in gedruckten Steuerformulare stets per Unterschrift signiert wird, mu├č man die Teilnahme am sogenannten Elster-Verfahren nur einmalig schriftlich erkl├Ąren. Danach erfolgen weitere Anmeldungen zwar verschl├╝sselt, aber ohne Authentifizierung gegen├╝ber dem Finanzamt. So kann bei Kenntnis der Steuernummer jeder Zahlen f├╝r beliebige Firmen einreichen. Dagegen wenden sich jetzt laut Heise der Bund der Steuerzahler sowie der Bundesbeauftragte f├╝r den Datenschutz.

Zwar k├Ânne der Steuerzahler unberechtigte Abbuchungen durch einfache Erkl├Ąrung korrigieren lassen, doch mit der st├Ąndig erforderlichen Kontrolle der Werte sei eine erhebliche Mehrarbeit verbunden. Abhilfe durch eine neue Software, die eine Authentifizierung verlangt, ist nach dem Bericht erst f├╝r den Jahresbeginn 2006 anvisiert.
(dis)

Meldungen dazu:
heise online:
Sicherheitsprobleme bei elektronischer Steuererkl├Ąrung Elster
Vier K├Âpfe - f├╝nf Meinungen

taxi-heute
Steuervoranmeldungen ab 2005 elektronisch

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