Taxen in der Wallstraße vor der GroßaktionDas Heck muß weg: Taxen vor der Großaktion

Trotz Halteverbot keine BehinderungenDa das Parkhaus geschlossen ist, halten sich die Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer in der Sackgasse in Grenzen.

Wegfahren brachte wenig - die Kennzeichen wurde schon zuvor notiertGerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt: Weiterfahren brachte wenig, da die Polizei die Kennzeichen schon vorher notiert hatte

Das übliche Bild: Unbehelligte, illegal stehende Taxe in der Langen Straße Zur gleichen Zeit in der FGZ:
Business as usual - ein illegal bereitstehendes Taxi sorgt unbehelligt dafür, daß die Fahrer an den Ständen noch länger warten müssen.
Der Mietwagenfahrer dahinter wird bei der Abfahrt vom Taxi blockiert - er hatte ganz legal zwei weibliche Fahrgäste aufgenommen.

17.06.2005

Verschärfter Kurs

Zahlreiche Tickets für die Taxen in der Wallstraße

Böse Überraschung für die Taxifahrer in der Wallstraße: Heute um 4.10 Uhr griffen die Ordnungshüter nach vielfachen Ermahnungen erstmals durch. Alle zu diesem Zeitpunkt im Halteverbot stehenden Taxifahrer wurden nach Kontrolle des Führerscheins nach der Wohnadresse zwecks Zusenden eines entsprechenden Tickets gefragt.

Wir sehen: Geld verdienen wollen/müssen kann ganz schön ins Geld gehen. Nach dem ersatzlosen Entfallen der nächtlichen Aufstellmöglichkeit am Julius-Mosen-Platz gibt es für die Fahrer keine Wahl. Die sieben Plätze auf dem Taxistand am Waffenplatz decken in solchen Nächten nur ein Viertel des Bedarfs ab. Es ist bisher versäumt worden, für Ausgleichsflächen zu sorgen. Abhilfe ist dringend nötig, denn in so vergleichsweise “freundlicher” Atmosphäre wie heute dürften künftige Abmahnaktionen wohl nicht mehr ablaufen.

Was tun?

Ganz einfach: Feierabend machen.

Den Verantwortlichen bei Polizei und Stadtverwaltung sind wir offenbar ein Dorn im Auge. Bei Umgestaltungen in der städtischen Verkehrsführung, die gravierende Auswirkungen auf das Taxigewerbe haben, mangelt es - wie schon vielfach zuvor beklagt - an einer angemessenen Kommunikation. Vor allem eine bessere Einbeziehung der Leute hinter dem Steuer, die für ihre Unternehmer das Geld verdienen und über das Zahlen von Steuern Verwaltung und Polizei alimentieren, ist bitter notwendig. Ein Problem wie das am Waffenplatz kann man nicht einfach administrativ vom Schreibtisch aus lösen.

Apropos Dorn im Auge: Die zur gleichen Zeit wie immer zahlreich in der Fußgängerzone herumkurvenden Taxen gingen mal wieder kostenfrei aus. Hatten wir wirklich was anderes erwartet?

Darum: Wenn kein Platz mehr für uns ist, sollten wir nach Hause gehen. Im Kreis fahren, bis wir uns - legal - anstellen dürfen, wäre ökonomischer und ökologischer Unsinn.
(jr)

Das Thema im INNENSPIEGEL-Forum

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